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Ich wurde am 25.02.1963 in Kempten im Oberallgäu geboren. Mein Vater Karl Jacobs war zu diesem Zeitpunkt Zeitsoldat und dort stationiert. Meine Mutter Helga Jacobs Hausfrau. Durch diverse Versetzungen seitens meines Vaters, wurden meine beiden älteren Geschwister und ich in verschiedenen Städten geboren. Die älteste, meine Schwester Birgit Jacobs, in Hannover, mein Bruder Axel Jacobs in Bremen und ich in Kempten O.A. Nachdem mein Vater jedoch nicht mehr bei der Bundeswehr war, wurden wir in Hannover/Langenhagen ansässig. Dort beendete ich 1973 auch meine Schulzeit mit einem Hauptschulabschluß.

Mein Vater machte damals die Ausbildung zum Masseur und med. Bademeister, Danach trennten sich 1971 meine Eltern und er eröffnete in Stadthagen seine eigene Praxis, die ich später übernehmen sollte. Wir Kinder blieben bei meiner Mutter. In der Zeit von 1980 bis 1983 machte ich die Ausbildung zum Anlagen und Apparatebauer und beendete diese mit Abschluß. In dieser Zeit reifte in mir jedoch schon der Wunsch ebenfalls Masseur zu werden. Von 1984 bis 1985 besuchte ich die staatl. anerkannte Lehranstalt für Massage, die Bernd Blindow Schule in Stadthagen. Danach führt ich bis 1986 meine Anerkennungspraktika durch. Nachdem ich nach drei Monaten Grundausbildung erfolgreich meinen Grundwehrdienst verweigert hatte, leistete ich von 1986 – 1987 meinen Zivildienst bei der PGB (Paritätische Gesellschaft Behindertenhilfe) in Stadthagen / Bückeburg, in einem Wohnheim für geistig und körperlich Behinderte ab. Anschließend arbeitete ich in der Praxis meines Vaters. Diesen Betrieb übernahm ich dann im November 1988. Im Januar 1988 machte ich vorher noch die Ausbildung zum Lympdrainage Therapeuten, mit Abschluß. Meine ältere Schwester Birgit Jacobs wurde inzwischen leitende Krankengymnastin im Kreiskrankenhaus in Stadthagen, was sie bis zum heutigen Tage auch ist. Ebenso wie mein Bruder, der sich damals als Heilpraktiker selbstständig machte und dies bis zum jetzigen Zeitpunkt auch noch ist. Von 1985 bis 1989 habe ich mehrere Handballvereine in der Landes- und Verbandsliga im Raum Minden betreut. In dieser Zeit erkannte ich dass die therapeutischen Möglichkeiten als Masseur u. Med. Bademeister, deutlich begrenzt sind. Daher wollte ich so schnell wie möglich die Ausbildung zum Krankengymnasten machen. Leider konnte ich mir diese nicht leisten, und auch in der nächsten Zeit sollte sich keine Möglichkeit ergeben, diese Ausbildung durchzuführen. Am 08.12.1989 heiratete ich meine Frau Ilka Jacobs, geb. Rohde. Aus verschiedenen Gründen konnte ich den Betrieb nur bis 1991 halten. Das damals greifende Kostendämpfungsgesetz und eine über mehrere Monate dauernde Großbaustelle direkt vor meiner Praxis zwangen mich unter anderem zur Aufgabe des Betriebes.

Da ich damals als freiberuflicher keine Festanstellung mehr fand, arbeitete ich bis 1995 freiberuflich in verschiedenen Praxen und Kliniken im Schaumburger Land. In dieser Zeit wurden meine Töchter Annika Charlott, 18.07.1990, und Bendicte Louisa, 28.10.193 geboren. In der Zeit von 1993 bis 1996 betreute ich auch parallel zwei Tennisspieler in der Verbands und Regionalliga in Nordrhein-Westfalen. Durch die ständig schlechter werdende Arbeitsmarktlage, fand ich schließlich keine entsprechende Arbeit mehr als Masseur. Damit sah ich meine Chance und entschloss mich 1996 über das Arbeitsamt endlich die Nachqualifizierung zum Physiotherapeuten zu machen. Doch hatte ich als selbstständiger Freiberufler keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld und musste erst die Grundlagen dafür schaffen. Jedoch war mein Ziel Physiotherapeut zu werden so wichtig, dass ich bereit war alles notwendige dafür zu tun um dies zu erreichen. Um die entsprechenden Voraussetzungen beim Arbeitsamt zu erfüllen, benötigte ich daher eine Festanstellung. So bewarb ich mich bei der Fa. OTIS Escalator in Stadthagen und bekam auch einen Jahresvertrag von 96-97 in der Stahlindustrie. Ich leistete dort Früh-, Spät- und Nachtschichten ab. Es war eine schwere körperliche Arbeit. Doch so konnte ich, nach einem Jahr, endlich die wirtschaftliche Grundlage schaffen, meine Nachqualifizierung zu beginnen.

Am 27.10.1998 schloß ich diese Nachqualifizierung zum Phjysiotherapeuten erfolgreich ab. Zu diesem Zeitpunkt war die Arbeitsmarktlage im Gesundheitswesen in Norddeutschland sehr schlecht. Deswegen bewarb ich mich nach Süddeutschland und fing am 01.11.1998 beim Halter Institut, einem EAP - Zentrum in Stuttgart an. Leider musste dieses Institut aus wirtschaftlichen Gründen schließen, und ich wurde noch fristgerecht zum Ende meiner Probezeit gekündigt. Ich konnte jedoch übergangslos ab dem 01.05.1999 in der AOK-Klinik, eine orthopädisch-chirurgische Fachklinik, in Bad  Liebenzell weiterarbeiten. Am 29.05.1999 kam meine dritte Tochter Ella-Sophie auf die Welt. Am 01.05.2001 wurde ich zum stellvertrenden Abteilungsleiter gewählt und blieb dort bis zum 31.08.2001 in ungekündigter Stellung. Auf eigenen Wunsch verließ ich die AOK-Klinik und übernahm ab dem 01.09.2001 die bis zum 31.08.2003 befristete Stellung zum Abteilungsleiter in der physikalischen Therapie, in eine orthopädisch/chirurgischen Klinik und Rückenzentrum, so wie einer angegliederten Mutter und Kind-Klinik im Schwarzwald, Pfeiffer´s Gesundheitspark in Lützenhardt. Die später leider in den Konkurs gehen sollte. Meine Aufgabengebiete in dieser Klinik umfassten den gesamten Bereich der physikalischen Therapie beider Häuser, die Sportabteilung, Ergotherapie sowie das erstellen und koordinieren der Dienstpläne der einzelnen Abteilungen und der Abteilungen untereinander. Der Therapiesteuerung und Abrechnung der Rezepte. Daneben auch alle anderen anfallenden Organisatorischen Belange, sowie den Einstellungsgesprächen. Neben diesen Aufgaben, habe ich auch in der Therapie voll mitgearbeitet.

In der Zeit in der ich dort arbeitete, stellten wir in beiden Kliniken unsere Therapieverwaltung auf Computerprogrammierung um. Dabei war ich verantwortlich für die Programmierung auf Windows 2000. Zu diesem Zweck wurde ich auf dem hierfür vorgesehenen Programm Time Base "Magrathea" geschult.

Des weiteren war ein wesentlicher Teil meiner Aufgaben in Zusammenarbeit mit den Ärzten, dass erarbeiten verschiedener Therapiekonzepte. Zum Beispiel im AHB-Bereich für die Schulter, das Knie oder die Hüfte. Das erarbeiten interner Fortbildungen für unsere Mitarbeiter, so wie das Ausarbeiten und Vortragen verschiedener Vorträge für unsere Patienten. Ferner bildeten wir Praktikanten von Schulen aus Leipzig, Zwickau, Hannover und Bückeburg, sowie von der VPT-Akademie in Fellbach Schmieden aus.

Mir waren Saisonbedingt 10 – 14 Mitarbeiter (Physiotherapeuten, Masseure, Sportlehrer) unterstellt und zusätzlich 4 – 8 Praktikanten. Aus vorgenannten Gründen wurde mein befristeter Vertrag nicht verlängert.

Um nicht arbeitslos zu sein, nahm ich eine Anstellung an der Sonnenhofklinik in Lützenhardt an.

Am 05.05.2003 bekam ich dann eine Anstellung als fachlicher Leiter in einem Therapiezentrum in Sindelfingen, das Therapiezentrum Wettbachplatz. Neben den Anwendungen lag mein Aufgabengebiet hier ebenfalls in der kompletten Organisation der Praxis.

Aus familiären Gründen sind wir 2005 nach Ostfriesland gezogen und ich bekam eine Anstellung in der Physiotherapiepraxis Backhaus in Esens.

Von 1998-2007 machte ich die zertifizierten Fortbildungen zur medizinischen Trainingstherapie, Sportphysiotherapie, Manuellen Therapie, PNF, Fußreflexzonentherapie mit Abschluß. Dazu kamen noch die Fortbildungen in der Dornmethode, Craniosacral Osteopathie, Triggerpunkt Osteopraktik, Trigger Myofascientechnik, APM nach Penzel und Cranio mandibuläre Dysfunktion.

Seit März 2009 befinde ich mich im Fernstudium zum Heilpraktiker, das ich leider aufgeben musste.

Am 01.07.2009 übernahm ich die fachliche Leitung im Kurmittelhaus in Bensersiel. Ab dem 02.01.2012 machte ich mich selbstständig.

 Mein Schlaganfall am 03.10.2013 veränderte mein Leben grundlegend. Meine Prognosen waren sehr schlecht. Die in meinem Buch, "Gesundheit und Spiritualität" erschienen bei epubli, beschriebenen Grundsätze, haben mich wieder so weit aufgerichtet, das ich fast wieder „normal“ leben kann. Abgesehen von meiner Epilepsie, und meiner linksseitigen fastblindheit. Seit dem widme ich mich fast ausschließlich dem schreiben. Ich habe zwei Buchprojekte, "Wandel" und "Morgenroth" und meinen Blog "Gedankenkraftblog"mithilfe dem ich die Gedichte meines Onkels bekannt gemacht habe.

LutzS. Jacobs 

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